Fritz Pinter wurde als bester Österreicher Zehnter. Björndalen verzeichnete zwar zwei Strafminuten wegen Fehlschüssen, dennoch hatte er 14,3 Sekunden Vorsprung auf den fehlerfrei schießenden Birnbacher. Mit Michael Greis (+32,7) belegte ein weiterer Deutscher Rang drei.
Der Kärntner Pinter traf ebenfalls alle 20 Scheiben, büßte jedoch im Laufen Zeit ein und war letztlich 1:46,2 Minuten langsamer als der Sieger. "Da ist sicher noch einiges drinnen", erklärte Cheftrainer Alfred Eder, der aber mit dem Auftakt insgesamt zufrieden war.
Denn Christoph Sumann und Ludwig Gredler belegten nach zwei bzw. drei Fehlschüssen zwar nur die Plätze 27 und 28, hätten aber bei etwas Glück auch um die Top-Ten-Ränge mitgemischt. Sumann verzeichnete zwei Randtreffer, der überraschend laufstarke Gredler lag bis zu seinen zwei Fehlern im letzten Stehend-Schießen auf Kurs Richtung Top 15. Der junge Salzburger Tobias Eberhard beendete sein erstes 20-km-Weltcuprennen an der 41. Stelle (3 Strafminuten), 40 Sekunden fehlten ihm auf den ersten Weltcuppunkt.
Björndalen verzeichnete im zweiten Schießen (stehend) zwei Fehler, behielt aber in der Folge die Nerven. Vor den letzten vier Lauf- Kilometern hatte er noch 17 Sekunden Rückstand auf Birnbacher, im Ziel lag er fast ebenso deutlich voran. "Er ist läuferisch eine Klasse für sich", meinte Eder anerkennend.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.