In der Mitte zwischen Nord- und Südamerika gelegen, dominiert karibischer Strand die Südküste. Einflüsse des Atlantischen Ozeans prägen hingegen die Nordküste. 255 Sonnentage pro Jahr, eine Luftfeuchtigkeit von 70- 90 Prozent und eine Durchschnittstemperatur von 27°C sorgen dafür, dass das Eiland zum Urlaubsziel für sonnenhungrige Urlauber avanciert.
Das Landesinnere der Dominikanischen Republik ist geprägt vom Hochgebirge Cordillera Central, das auch als „Dominikanische Alpen" bezeichnet wird: Satte Weiden, duftende Wälder und über 3000 Meter hohe Berge wie der Pico Duarte (3175 Meter) - die Cordillera Central erinnern eher an die Schweiz oder den Schwarzwald als an die Karibik.
Die Wasserfälle unweit von La Vega sind, egal ob zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Jeep einen Ausflug wert. Das Städtchen Jarabacoa ist guter Ausgangspunkt für alle möglichen Abenteuersportarten – wie River- Rafting oder Canyoning - auf den Flüssen Rio Yaque del Norte und Rio Jimenoa.
Der Süden wird geprägt durch die größte und älteste Stadt der karibischen Inselwelt - Santo Domingo (gegründet 1496). In der Altstadt (Zona Colonial) mit etwa 300 restaurierten Gebäuden aus der Kolonialzeit können zahlreiche Kulturdenkmäler bestaunt werden: Alcázar de Colón, das im spätgotischen Stil errichtete Haus des Sohnes von Kolumbus und die 1540 fertiggestellte und damit erste katholische Kathedrale der „neuen Welt" Catedral Santa Maria la Menor.
Malecon, die beliebte Promenade der Stadt, führt direkt an der Küste entlang und bietet mit seinen zahlreichen Straßencafés und Restaurants ein authentisches Bild vom bunten Treiben in der Stadt.
Der Nationalpark „Los Tres Ojos" besticht besonders durch eine Naturerscheinung: Tektonische Einbrüche haben dort ein System von unterirdischen Höhlen geöffnet, an deren Grund sich drei Seen, die Tres Ojos, befinden.
Im Nordwesten befindet sich das Reiseziel für Wracktaucher: das Unterwasserareal in der Nähe des abgelegenen Städtchens Monte Cristi. Dort kann man auf dem Meeresgrund viele Überreste versunkener Schiffe wie Wrackteile, Kanonen, Silberstücke und alte Gefäße entdecken.
Der Südwesten ist vor allem geprägt durch die steppenartige Berglandschaft mit ihren typischen Säulenkakteen, wobei das fruchtbare Mündungsgebiet des Rio Yaque del Sur Kokospalmen, Zuckerrohrfelder und Bananenplantagen hervorbringt.
Die Hafenstadt Barahona hat ihren provinzialischen Charme bis heute bewahrt. Die traumhafte Küste südlich der Stadt wird auch „Côte d'Azur" der Dominikanischen Republik" genannt.
Im Osten der Dominikanischen Republik gibt es traumhafte Sandstrände wie die Playas La Rata und Cumayasa oder die der Insel Isla Saona, außerdem auch völlig unberührte Strände um den Fischerort Miches. Das Tauch- und Schnorchelparadies Isla Catalina vor La Romana lockt mit schneeweißen Puderzuckerstränden und seichtem Wasser.
Der Norden zieht jedes Jahr viele Besucher aus allen Teilen der Welt an. Neben der Nachbarschaft zum Atlantischen Ozean und dessen bezaubernden Stränden besticht der Norden durch Attraktionen wie Whale- Watching (von Dezember bis März zieht es Hunderte von Buckelwalen in die warmen dominikanischen Gewässer) oder unberührte Naturgebiete wie den Nationalpark Los Haitises: 208 Quadratkilometer großes und meistbesuchtes Schutzgebiet der Insel, üppige Vegetation (Regenwald, Mangrovenwälder) und exotische Tierwelt (Pelikane, Süßwasserschildkröten).
Cabarete ist weltweit für sein gutes Windsurf- Revier bekannt. Der zwei Kilometer lange Strand liegt in riffgeschützter Bucht, er wurde vom Windsurfchampion Jean des Weges zum besten Surfplatz in der Karibik erklärt. Es gibt sechs Windsurfschulen, die Unterricht erteilen und auch Bretter vermieten. Auch Sportarten wie Mountainbiking, Reiten, Tauchen, Wasserski (Monoski, Wakeboard etc.), Golf und Tennis sind möglich.
Puerto Plata - touristisches Zentrum der Region mit kilometerlangen goldenen Sandstränden. Dort befindet sich aucn die einzige Seilbahn der Karibik, welche zum Gipfel des Berges Monte Isabel de Torres führt.
Sosúa - neben Puerto Plata größtes Tourismuszentrum des Nordens
Halbinsel Samaná - Hochgenuss für die Sinne inmitten unberührter Natur.
Quelle: pairola- media