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Tipps für mehr Spaß und Sicherheit bei der Rodelpartie

17.01.2012, 10:53
Tipps für mehr Spaß und Sicherheit bei der Rodelpartie (Bild: thinkstockphotos.de)
Foto: thinkstockphotos.de
Wintersport muss nicht automatisch Skifahren oder Snowboarden bedeuten. Auch ganz klassisch mit der Rodel kann man dem Spaß im Schnee frönen. Und das ist meist ein Vergnügen für die ganze Familie. Damit beim Rodeln aber auch die Sicherheit nicht auf der Strecke bleibt, solltest du ein paar Tipps beherzigen.

Wahl der Rodelstrecke

In den meisten Regionen gibt es Hügel, die bei entsprechender Schneelage ganz einfach und ungefährlich als Rodelhügel speziell für Familien mit kleinen Kindern genutzt werden können. Diese Strecken haben den unbestreitbaren Vorteil, dass man hier keine Fußgänger in Gefahr bringt bzw. nicht selbst Gefahr läuft, von Autos oder anderen Gefährten übersehen zu werden.

Auch gibt es spezielle Rodelstrecken, die gerade in Wintersportgebieten oft auch als solche präpariert werden. Keinesfalls solltest du jedoch Straßen im Ortsgebiet als Rodelstrecken wählen, die Gefahr durch den Verkehr ist einfach zu groß - abgesehen davon ist es schlichtweg durch die Straßenverkehrsordnung verboten. Ebenfalls grundsätzlich nicht erlaubt ist das Rodeln auf Wald- und Forstwegen, außer es liegt eine entsprechende Genehmigung des Eigentümers bzw. Erhalters vor.

Strecke abgehen

Beim Hinaufstapfen solltest du auf versteckte Gefahren achten, wie besonders enge Kurven, Eisplatten oder Absperrungen, die nicht mehr sehr vertrauenswürdig aussehen. Häufige Unfälle ereignen sich an unübersichtlichen Engstellen oder bei Abhängen, wenn der Rodler nicht mehr bremsen kann. Beim Abfahren kannst du dich dann diesen Stellen mit entsprechender Vorsicht nähern.

Richtige Ausrüstung

Eine Skihose und warme Jacke sind selbstverständlich. Zusätzlich solltest du dicke Fäustlinge anziehen: In erster Linie natürlich, um dich warm zu halten, aber auch als Verletzungsschutz. Denn die Kufen am Schlitten sind sehr scharf und können bei Stürzen zu Verletzungen führen. Weiters sind knöchelhohe Bergschuhe mit tiefem Profil und Gamaschen nützliche Utensilien, damit dir der Schnee nicht an den Hosenbeinen hineingedrückt wird. Gerade auf steileren und daher schnelleren Rodelstrecken solltest du jedoch auch über Rückenprotektor und Helm nachdenken.

Beim Aufstieg

Bei einem Rodelhügel ist es gut, am Rand der Piste hinaufzusteigen, hier hast du einen guten Überblick über die Aktivitäten in deiner Nähe. Bei einer Rodelstrecke mit teils unübersichtlichen Kurven musst du schon etwas besser aufpassen. Richte deinen Blick stets nach oben, damit du keine herunterzischenden Rodler übersiehst. Seid ihr in einer Gruppe unterwegs, solltet ihr zumindest an unübersichtlichen Stellen hintereinander gehen - niemals so gehen, dass ihr die gesamte Spurbreite blockiert. Wenn ein schneller Rodler kommt, kann man in der Regel im Schnee nicht so schnell ausweichen. In Kurven solltest du die Innenseite der Bahn verwenden, da Abfahrer eher auf der Außenspur unterwegs sind.

Bei der Abfahrt

Achte darauf, dass alles gut verstaut ist und keine losen Bänder oder Riemen herumflattern, die sich eventuell an Hindernissen verfangen könnten. Fahre so, dass du immer bremsbereit bist. Bleibe nie an unübersichtlichen Stellen stehen. Befinden sich Kinder oder Hunde auf der Strecke, fahre langsam an ihnen vorbei. Gerade bei Tieren ist besondere Vorsicht geboten, da ihr Verhalten nur schwer vorherzusehen ist. Ein Hund hat vielleicht Spaß daran, mit dir fangen zu spielen. Und: Ist die Rodelstrecke vereist, ist sie lebensgefährlich! Du hast keine Chance, zu lenken oder zu bremsen. Kurze, eisige Stellen kannst du leicht passieren, aber lange Strecken sind zu gefährlich.

lhi
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