Die Alpinisten waren im Bereich des Kleinglockners in einer Zweierseilschaft unterwegs und nach Angaben eines Bergretters gut ausgerüstet. Kurz nach 12.30 Uhr geschah dann das Unglück.
Den beiden dürfte der Neuschnee der vergangenen Tage zum Verhängnis geworden sein: "Der Schnee war rund 45 Zentimeter hoch", schilderte der Einsatzleiter der Bergrettung Kals, Anton Riepler. Die Witterung war gut, der Schnee weich.
Einer der Tschechen dürfte plötzlich eine Nassschneelawine losgetreten haben, die die Männer mit sich riss. Sie stürzten über die Südwand Richtung Ködnitzkees über steiles, felsdurchsetztes Gelände ab. Die leblosen Körper kamen schließlich in einem Lawinenkegel zu liegen. Laut Riepler hatten die Männer keine Überlebenschance.
Die Toten wurden gegen 15 Uhr von einem Polizeihubschrauber geborgen und ins Tal gebracht.