Vereinzelt kam es nur beim Absetzen des Signals "Entwarnung" in Teilen Oberösterreichs zu Problemen, berichtete die Leiterin der Bundeswarnzentrale, Doris Ita.
Betroffenen waren laut Landesfeuerwehrkommando die Bezirke Eferding, Freistadt, Gmunden, Grieskirchen, Kirchdorf, Linz- Land, Perg, Rohrbach, Urfahr- Umgebung und teilweise auch das Linzer Stadtgebiet.Vier Signale ertönten zwischen 12.00 und 13.00 Uhr: Zunächst sollten 15 Sekunden lang alle Sirenen "probeweise" heulen. Dann folgte ein drei Minuten anhaltender Dauerton, der im Ernstfall vor einer herannahenden Gefahr warnt. In einer echten Krisensituation sollte man in so einem fall Radio oder Fernseher einschalten, um sich über Verhaltensmaßnahmen zu informieren.
Ein 60 Sekunden dauernder auf- und abschwellender Heulton gab anschließend "Alarm". Im Ernstfall wären dann schützende Räumlichkeiten aufzusuchen und über Radio und TV durchgegebenen Maßnahmen zu befolgen. "Entwarnung" bedeutet der abschließende, eine Minute anhaltende Dauerten.
Die an jedem ersten Samstag im Oktober stattfindende Probealarmierung dient der Überprüfung der technischen Einrichtungen. Außerdem soll die Bevölkerung mit der Bedeutung der Warnsignale vertraut gemacht werden.
Österreich hat als eines der wenigen europäischen Länder sowohl ein flächendeckendes Sirenenwarnsystem als auch eine koordinierte Alarmierungsmöglichkeit über die Bundeswarnzentrale im Innenministerium. Diese Einrichtung ist für das von Bund und Ländern gemeinsam betriebene Warn- und Alarmsystem verantwortlich und zugleich Kontaktstelle für Katastrophen- und Krisenfälle im Ausland.