"Ein Durchfahren nach Pressburg ist bald unmöglich. Auch im Raum Wien türmen sich die Schollen", so die Schifffahrtsbehörde. Schon gesperrt: die Abschnitte Wallsee und Ybbs- Persenbeug. Das bedeutet Hochbetrieb für die Schollenbrecher, die zumindest noch eine Fahrrinne freihalten.
Abseits der Donau bleibt unterdessen in Wien die prekäre Lage für Obdachlose unverändert. Die Notschlafstellen sind zum Bersten voll – jetzt öffnet die Stadt gar die Türen einer leer stehenden Volksschule in der Wehlistraße in der Leopoldstadt. Bis zur Sanierung des Objekts im April sollen dort ab kommender Woche tagsüber 60 Obdachlose betreut werden. Die Energiekosten dafür trägt die Bezirksvorstehung.
Inzwischen sorgt ein Naturphänomen für Aufsehen: Zu Tausenden tauchen in Wien die Seidenschwänze auf. Laut Tierarzt Martin Gasperl flüchten die Vögel vor der noch schlimmeren Tundrakälte im hohen Norden zu uns. Zudem zeigen sich auch Vögel wie der Hausrotschwanz oder die Stadtamsel von den Temperaturen wenig beeindruckt. Minusgrade sind für sie weniger gefährlich als Nahrungsknappheit, so Ornithologe Gabor Wichmann von BirdLife.