Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
16.09.2014 - 15:29

Wo die Österreicher sparen würden - und wo nicht

30.10.2010, 21:31
Wo die Österreicher sparen würden - und wo nicht (Bild: AP, Krone-Grafik)
Foto: AP, Krone-Grafik
Eine aktuelle Umfrage, die nach Bekanntwerden der Budgetpläne durchgeführt wurde, zeigt, wo Herr und Frau Österreicher am liebsten bei den Staatsausgaben sparen würden - und wo nicht. Absolute Tabus sind demnach Schulen und Universitäten sowie Spitäler und Gesundheit (70 Prozent Befürwortung), Kürzungspotential sehen hingegen viele Landsleute bei der Verwaltung (79 Prozent) und etwas überraschend bereits an zweiter Stelle beim Bundesheer (67 Prozent). Auf Platz drei folgen die Bundesbahnen (61 Prozent).

Die Befragung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) sollte vor allem zeigen, welche Maßnahmen der Regierung eher befürwortet werden und welche auf Ablehnung stoßen. Keinesfalls wollen demnach die Österreicher, dass bei der Bildung, der Gesundheit, beim Umweltschutz (67 Prozent) oder auch den Pensionen und der Altersversorgung (64 Prozent) Kürzungen vorgenommen werden.

Überraschend ist, dass auf der Liste der idealen Sparziele das Bundesheer bereits an zweiter Stelle rangiert. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die Gruppe jener, die Einsparungen bei der Polizei und der Sicherheit klar ablehnen, mit 66 Prozent fast ebenso groß ist wie jene 67 Prozent, die den Budgetkürzungen beim Heeresapparat zustimmen.

Kleine Einsparungen im Innenministerium, ...

Dieser Grundstimmung ist bei der Planung des Staatshaushalts für 2011 teilweise bereits Rechnung getragen worden. Das Innenministerium musste mit einem Minus von rund 50 Millionen Euro vergleichsweise geringe Kürzungen vornehmen, die Summe soll überwiegend im Bereich der Sachleistungen (Mieten, Telefon) eingebracht werden.

... gewaltige Kürzungen bei der Landesverteidigung

Im Verteidigungsressort sieht die Lage schon bedeutend anders aus. Bis 2014 wird das Heeresbudget um 530 Millionen Euro schrumpfen. Dieses Ziel soll über Personalabbau vor allem in der Verwaltung und einer deutlichen Reduktion der Waffengattungen erreicht werden. Einen weiteren Teil der Sparvorgaben bringt das Verschrotten und Einmotten von Panzerfahrzeugen. Das führt beim Heer zudem in den nächsten Jahren zu einer deutlichen Kostensenkung bei der Wartung und zu einem geringeren Treibstoffverbrauch.

von Claus Pándi (Kronen Zeitung) und krone.at

Drucken
Werbung
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2014 krone.at | Impressum