Bei WEGA-Einsatz

Wiener erschossen: Polizisten feuerten 20 Projektile ab

Österreich
08.06.2013 15:46
Jener 52-jährige Mann, der am Freitag in Wien-Liesing bei einer versuchten Wohnungserstürmung von Beamten des Sondereinsatzkommandos WEGA erschossen worden war, starb nach der Abgabe von 20 Schüssen. Dies gehe aus den sichergestellten Projektilhülsen hervor, erklärte am Samstag eine Sprecherin der Wiener Polizei.

Vier der acht bei dem Einsatz gegen den Tobenden anwesenden Polizisten eröffneten das Feuer, nachdem der 52-jährige Mann einen der Beamten mit einem Messer attackiert hatte. Laut "Krone"-Informationen sollen von den insgesamt 20 abgegebenen Schüssen neun Kugeln aus der Waffe eines der Beamten stammen.

Arbeiter und Polizistin mit Messer bedroht
Auslöser für den Einsatz in der Kanitzgasse waren vorangegangene Drohungen des Mannes gegenüber Arbeitern und einer versuchten Attacke auf eine Streifenbeamtin. Ein Obduktionsbericht lag am Samstag laut noch nicht vor. Auch die Erhebungen zum Einsatz selbst bzw. darüber, ob der Schusswaffeneinsatz gerechtfertigt war, sind noch am Laufen.

Im Jahr 2012 haben Beamte der Wiener Einsatzgruppe nur einmal von ihrer Schusswaffe Gebrauch gemacht und zwar in Form eines Schreckschusses. Auch 2011 kam es zu einem einmaligen Gebrauch der Schusswaffe, die mit einer Verletzung im Unterschenkel endete.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Österreich
08.06.2013 15:46
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung