Stellte sich Polizei

Wiener attackierte Noch-Ehefrau (49) brutal: In Haft

Österreich
30.05.2013 15:18
Ein Martyrium hat eine 49 Jahre alte Frau am Dienstag im obersteirischen Salzkammergut durchmachen müssen: Ihr Noch-Ehemann - das Paar lebt in Scheidung - soll sie mit Faustschlägen misshandelt, geknebelt und mit dem Umbringen bedroht haben. Erst als die Frau ihm "versprach", einen Neubeginn zu versuchen und nicht zur Polizei zu gehen, ließ er sie frei. Die Frau musste im Spital behandelt werden, sie erstattete danach Anzeige. Der Mann stellte sich am Mittwoch der Exekutive in Stainach im Bezirk Liezen.

Der 52-Jährige - er lebt in Wien - hatte die Frau am Dienstag gegen 12 Uhr in ihrer Wohnung im Bezirk Liezen aufgesucht. Im Verlauf der Aussprache soll er jedoch in Rage geraten sein und ihr mehrere Faustschläge ins Gesicht verpasst haben. Außerdem soll er die Frau geknebelt und sie bedroht haben: Er riss ein Elektrokabel aus einer Steckdose und soll ihr zu verstehen gegeben haben, dass er sie damit nun umbringen werde. 

Als der Mann den Knebel wieder lockerte, "versprach" ihm die 49-Jährige in ihrer Not einen Neuanfang. Daraufhin habe sich ihr Noch-Ehemann beruhigt und sei mit seinem Auto nach Wien zurück gefahren.

52-Jähriger stellte sich Polizei
Die 49-Jährige wurde im Gesicht, an beiden Armen und am Körper verletzt und im LKH Bad Aussee ambulant behandelt. Sie erstattete am Dienstagabend Anzeige bei der Polizei. Die Beamten kontaktierten den Verdächtigen daraufhin telefonisch und bewegten ihn dazu, aufzugeben. 

Am Mittwochvormittag stellte sich der 52-Jährige dann auf der Polizeiinspektion Stainach. Der verdächtige Wiener wurde nach Abschluss der Einvernahmen in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.

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