Bei Handgemenge

Wien: Polizist erleidet Messerstich in U-Bahn-Station

Österreich
03.04.2013 14:21
Eine Stichverletzung im Gesicht hat ein 35-jähriger Polizist am Dienstagabend bei einem Gerangel in Wien davongetragen. Der Beamte - er befand sich zu diesem Zeitpunkt außer Dienst - war gemeinsam mit einem Kollegen in der Station Josefstädter Straße von einem Mann mit einem Klappmesser attackiert worden. Der Angreifer konnte festgenommen werden. Zudem wurde eine 33-Jährige im Bezirk Währing Opfer einer Messerattacke.

Die beiden Beamten hatten nach Angaben der Polizei gegen 22.15 Uhr die U6-Station betreten und gemeinsam auf die U-Bahn gewartet, als der 48-Jährige - er dürfte zu diesem Zeitpunkt unter Einfluss von Alkohol oder Drogen gestanden sein - auf sie zukam und die Männer lauthals beschimpfte. Die Polizisten reagierten jedoch nicht auf die Provokationen, wandten sich ab und gingen zum Stationsende.

Der Verdächtige folgte den beiden wüst schimpfend, zog plötzlich ein Klappmesser (Bild 2) aus seiner Hosentasche und stürzte sich auf die Männer. Bei dem darauffolgenden Handgemenge versetzte der Angreifer dem 35-jährigen Beamten einen 15 Zentimeter langen Schnitt vom Ohr bis zum Kinn. Der Kollege des Verletzten alarmierte sofort die Einsatzkräfte.

Kurze Zeit später konnte eine Polizeistreife den Verdächtigen festnehmen, auch die Tatwaffe sowie Cannabis wurden sichergestellt. Über die Hintergründe der Attacke ist bislang nichts bekannt. Der Beamte - seine Verletzungen werden von der Exekutive als leicht beschrieben - wurde ärztlich versorgt.

Frau durch Messerstiche verletzt
Auch eine 33-jährige Frau ist Mittwoch früh in Wien durch einen Messerstich am Rücken verletzt worden. Das Opfer wurde nach Angaben der Polizei kurz nach 4 Uhr in der Kreuzgasse im Bezirk Währing gefunden, vom Rettungsdienst versorgt und ins Spital gebracht. Die Polizei stellte die Jacke der Frau sicher, darin fanden sich Einstichstellen.

Ersten Informationen zufolge war die 33-Jährige mit einem zunächst nicht identifizierten Mann in einem Wohnhaus in der Paulinengasse in Streit geraten. Dabei dürfte ihr die Verletzung zugefügt worden sein. Worum es bei dem Streit ging, war vorerst nicht bekannt.

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