Da der Befall der Maden nicht in kausalem Zusammenhang mit dem Tod des 61-Jährigen stand, wurde seine 34-jährige Lebensgefährtin wieder enthaftet. Ihr droht jedoch ein Verfahren wegen Vernachlässigung einer wehrlosen Person, sagte Vecsey.
Am Dienstagnachmittag war der Pensionist in einem Gemeindebau in Wien-Brigittenau von der Rettung entdeckt worden. Der Mann war am lebendigen Leib von Fliegenmaden zerfressen worden. Kurz nach Eintreffen der Rettung verstarb der 61-Jährige. In der völlig verdreckten Wohnung lag er im Bett, sein Rücken war von den Tieren übersät. Seine Freundin hatte bis zum Schluss neben ihm in dem von Maden befallenen Bett geschlafen.
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