Ein Gutachten ergab laut Hansjörg Mayr, Sprecher der Anklagebehörde, zwar, dass die Ursache eine "unzutreffende statische Berechnung" gewesen sei. Diese sei allerdings im Zuge des Baus der Mauer im Jahr 1980 angestellt worden. "Somit liegt eine Verjährung vor", erklärte der Sprecher. Das Gutachten habe zudem aufgezeigt, dass der Konstruktionsfehler durch die ständigen Kontrollen nicht habe entdeckt werden können.
Bergung dauerte mehrere Stunden
Bei dem Unglück am 20. März 2012 war die 70 Tonnen schwere Stützmauer genau in dem Moment gebrochen und auf den Sattelzug gestürzt, als der Lkw auf die Mautstelle zufuhr. Die Bergung dauerte mehrere Stunden. Für den 51-jährigen Fahrer aus München kam jede Hilfe zu spät. Experten sprachen damals von einer Überbeanspruchung der Stützmauer durch erhöhten Erddruck aufgrund von Schmelzwasser.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.