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"Sprungturm-Opfer" (11) wird wieder gesund

30.10.2009, 09:24
"Sprungturm-Opfer" (11) wird wieder gesund
Die Ärzte sprechen von einer medizinischen Sensation: Wie jetzt bekannt wurde, wird jener elfjährige Bub aus Graz, der nach einem schweren Badeunfall im Kärntner Millstätter See im Sommer im Koma lag, offenbar wieder vollkommen gesund! Nachdem Pauli wie durch ein Wunder nach vier Wochen erwachte, macht er seither riesige Fortschritte bei der Genesung.

Ende August schwamm der Bub gerade unter einem gesperrten Sprungturm, als ein 13- Jähriger trotz der Verbotstafel von der 14 Meter hohen Plattform hechtete und den kleinen Pauli mit voller Wucht traf. Der Elfjährige ging sofort unter und blieb fast 30 Minuten unter Wasser. In solch einem Fall ist die Überlebenschance äußerst gering, denn normalerweise genügen ein paar Minuten ohne Sauerstoff, um das Gehirn irreparabel zu schädigen.

Schnelle Bewusstlosigkeit rettete Pauli das Leben

Der Bub konnte aus rund sieben Metern geborgen und wiederbelebt werden, wobei ihm die schnelle Bewusstlosigkeit gerettet hat. "Er ist sofort untergegangen, dadurch hat er weniger Sauerstoff verbraucht. So blieb das Gehirn geschont", erklärte Oberarzt Martin Edlinger von Kinderintensivstation am LKH laut ORF Kärnten.

Seine Umwelt sofort wahrgenommen

Trotzdem lag Pauli dann als quasi "aussichtsloser Fall" im LKH Klagenfurt vier Wochen lang im Koma, die Ärzte kämpften um sein Leben. Wie durch ein Wunder wachte er Ende September aber wieder auf - und nahm zur Überraschung aller seine Umwelt sofort wahr. "Er hat dann die ersten Worte gesagt, hat uns erkannt, uns nachgeschaut, hat geweint", sagte Edlinger. Seither trainiert der Bub in einer Reha- Klinik Bewegungabläufe. Pauli habe gleich mal nach dem Aufwachen gefordert, wieder gehen lernen zu können.

"Es ist eine Rarität und eine medizinische Sensation"

Seine rasche Genesung überrascht selbst die Ärzte, mittlerweile ist der Bub wieder guter Dinge. "Es ist eine Rarität und alle sind der Meinung, das ist eine medizinische Sensation", so Edlinger laut dem Bericht.

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