Bei Tempo 100 sei der Verkehrsfluss "homogener". Da die Spitzengeschwindigkeiten fehlen, steige die Verkehrssicherheit. Trotz dieser positiven Auswirkungen sei man beim ÖAMTC für die emissionsabhängige Regelung von Tempo 100. Die Akzeptanz bei den Kraftfahrern sei einfach größer, erklärte Heis. Diese Variante halte er auch bundesweit für "sinnvoll".
Begrüßt wurde das Ende der "starren" Tempo-100-Regelung auch vom ARBÖ Tirol. Die variable Geschwindigkeitsbeschränkung sei auf jeden Fall die "zielführendere" Variante. ARBÖ-Landespräsident Schneider zweifelte an der Aussagekraft von Statistiken, die eine Abnahme der Schadstoffbelastung und der Anzahl der Unfälle ausweisen. Diese würden nicht den wahren Werten entsprechen. Vorwiegend habe sich der außergewöhnlich warme Winter positiv auf Unfallstatistik und Schadstoffbelastung ausgewirkt, meinte er.
Die Tempobeschränkung zwischen Kufstein und Zirl sowie zwischen Imst und Landeck war mit der Überschreitung von Luftgüte-Grenzwerten im Inntal argumentiert worden. Der umstrittene "100er" ist laut den entsprechenden Verordnungen des Landes auf das Winterhalbjahr, Anfang November bis Ende April, beschränkt.
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