Sechs automatische Schrankenanlagen zwischen Friedberg und Fehring waren laut Polizei betroffen. Während der Störung wurden die Eisenbahnkreuzungen händisch geregelt. Am Sonntag wurde dann im Zuge der Fehlersuche im Gemeindegebiet von St. Johann in der Haide das beschädigte Lufthängekabel entdeckt. Dieses war vermutlich durch einen Schuss aus einem Schrotgewehr aus kurzer Entfernung getroffen worden.
Die Polizei ermittelt nun wegen schwerer Sachbeschädigung gegen einen unbekannten Täter, geht aber davon aus, dass dieser nicht mit Vorsatz gehandelt haben dürfte. Als mögliches Szenario für den Hergang wird eine Niederwildjagd angenommen, bei der ein Jagdteilnehmer auf einen aufsteigenden Fasan geschlossen hat und - möglicherweise unbemerkt - das Kabel getroffen hat.