Im "Eurostar" von Wien auf Schienen nach Rom und per Fähre weiter auf die schöne Mittelmeerinsel Sardinen - das war der eigentliche Plan dreier Urlauber aus Österreich. Doch nach rund vier Stunden Fahrt dann der Schock: Geräusche rissen einen der Touristen plötzlich aus dem Schlaf - ein Unbekannter stand im Abteil und wühlte im Gepäck!
Schreiend weckte das Opfer seine Begleiter. Mutig stürzte sich das Trio auf den Kriminellen. Es kam zu einer wilden Schlägerei - sogar mit Bissen versuchte sich der ertappte Täter loszureißen - ohne Erfolg. Eines der Opfer zog während des Kampfes die Notbremse, Zugbesatzung und weitere Passagiere kamen den drei Österreichern zu Hilfe, sodass der 57- jährige Kosovare schließlich überwältigt werden konnte.
Doch der Albtraum war noch nicht zu Ende: Zwei Komplizen waren aus dem Zug gesprungen und eröffneten - laut Augenzeugen - mit abgesägten Schrotflinten das Feuer auf den Waggon, ergriffen schließlich aber doch die Flucht.
Die Österreicher blieben unverletzt und setzten trotz des Schocks ihre Urlaubsreise fort. Die Fähre allerdings legte ohne sie ab.