Der Mutter des misshandelten Babys wird zudem auch schwerer gewerbsmäßiger Betrug in Zusammenhang mit dem Bezug der Mindestsicherung vorgeworfen. Die Anklage wurde bereits an das Landesgericht Eisenstadt zugestellt.
Baby erlitt Blutergüsse und Knochenbrüche
Ärzte hatten im September vergangenen Jahres bei einer Untersuchung des kleinen Mädchens - es war zu diesem Zeitpunkt erst knapp zwei Monate alt - zahlreiche Blutergüsse, Prellungen und Knochenbrüche festgestellt. Der Säugling wurde auf der Intensivstation behandelt und musste mehrere Wochen im Krankenhaus in Graz bleiben. Die jungen Eltern wurden festgenommen.
Sohn blieb von Misshandlungen verschont
Der knapp ein Jahr ältere Bruder des Mädchens war von Misshandlungen verschont geblieben. Die beiden Kinder wurden zu einer Pflegefamilie gebracht. Die Mutter befindet sich aktuell in der Justizanstalt Wiener Neustadt in Untersuchungshaft, der Vater in Eisenstadt.
Die Familie hatte vor ihrem Umzug in den südburgenländischen Bezirk Güssing im März 2012 in der Steiermark gelebt. In beiden Bundesländern erhielt sie regelmäßigen Besuch von Familienintensivbetreuerinnen und Sozialarbeitern - diese bekamen von Gewalt allerdings nichts mit.
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