Anwohner besorgt

Rauchwolke über Wien nach Brand in Lagerhalle

Österreich
29.09.2006 21:22
Zu einem Brand ist es Freitagnachmittag in einer leer stehenden Lagerhalle beim Schlachthof St. Marx gekommen. Dabei hat laut Feuerwehr dort gelagertes Dämmmaterial aus Schaumstoff bei Abbrucharbeiten Feuer gefangen. Starke Rauch- und Geruchsentwicklung in Teilen Wiens waren die Folge. Der Brand konnte gegen 20.00 Uhr gelöscht werden. Laut Feuerwehr gab es keine gesundheitliche Gefährdung.

Neben der starken Rauchentwicklung, die über ganz Wien sichtbar war, machte sich auch starker Brandgeruch bemerkbar.

Die Krone.at-Leserreporter Alex Dolezal, Thomas Bruckner, Norbert Krucher und Christian Schmied haben das Feuer dokumentiert - siehe Linkbox!

Um die Möglichkeit einer Gesundheitsgefahr zu überprüfen, wurde in den Abendstunden ein Luftmessfahrzeug zum Einsatzort geschickt. Den Anrainern wurde geraten, die Fenster vorerst geschlossen zu halten. Jeder Rauch enthalte bis zu einem gewissen Grad "giftige" Stoffe, erklärte Zbelik.

Die Einsatzkräfte wurden kurz nach 17.00 Uhr informiert. Ein Löschtrupp mit etwa 30 Mann war im Einsatz. Laut Zbelik soll der Brand noch am Abend gelöscht sein. Verletzte gab es - da es sich um ein leer stehendes Gebäude handelte - nicht.

Abendverkehr ins Stocken geraten
Für Aufregung sorgte die brennende Lagerhalle auch im Abendverkehr. Auf der nahe gelegenen Südosttangente (A23) gebe es durch den Rauch zusätzliche Verzögerungen, berichtete der ARBÖ. Zahlreiche Lenker waren neugierig und fuhren deshalb besonders langsam. Bei einer Geschwindigkeit von etwa zehn bis 15 Kilometer pro Stunde gab es von der Gürtelausfahrt bis zum Laaerbergtunnel bis um etwa 19.00 Uhr in beide Richtungen sehr zähen Verkehr.

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