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Pröll und Fekter statten Wiener U4 Besuch ab

24.11.2009, 22:25
Pröll und Fekter statten Wiener U4 Besuch ab (Bild: APA/HERBERT NEUBAUER)
Foto: APA/HERBERT NEUBAUER
Ein Spagat zwischen den Wählergenerationen: Nach erfolgreich abgeschlossenen Pensionsverhandlungen hat Finanzminister und ÖVP- Chef Josef Pröll am Dienstagabend der legendären Wiener Diskothek U4 einen Besuch abgestattet. Die JVP hatte zu einem Kurztalk eingeladen - geredet wurde aber nicht nur über Politisches, sondern auch darüber, wer etwa im Hause Pröll die Hosen anhat. Der Vizekanzler "rockte" realtiv lange im U4, stieß doch auch noch seine "Lieblingsministerin" dazu...

Kurz vor 21 Uhr bahnte sich Pröll seinen Weg durch ein gut gefülltes U4, auch zerbrochene Bierflaschen am Boden hielten den 41- jährigen ÖVP- Chef nicht beim Händeschütteln auf. "Mein erster Besuch in diesen heiligen Hallen", erkläre Pröll kurze Zeit später auf der Bühne.

JVP- Chef Sebastian Kurz löcherte Pröll zu aktuellen politischen Fragen, etwa Pensionen und Hacklerregelung, aber auch zu den Studentenprotesten. Pröll versprach, sich für Studiengebühren ebenso einzusetzen wie für ein Pensionssystem, das auch für Junge leistbar bleibe.

Einblicke ins Privatleben

Mehr Applaus kassierte der Chef aber für seine Einblicke ins Privatleben. Auf die Frage, wer im Hause den Ton angibt, meint er salopp, "zu Hause hat die Mama den Finanzminister an - meine Frau ist der Chef". Ob er lieber mit "Krone"- Herausgeber Hans Dichand oder dem Grünen- Abgeordneten Peter Pilz abendessen gehen würde? "Ich esse ab 15 Uhr nichts mehr", scherzte Pröll.

Der selbst ernannte Morgenmensch trinkt außerdem lieber Red Bull als Kaffee, ließ er die jungen Gäste wissen. Prölls erster Gedanke am Morgen: "Hurra, ein schöner Tag!"

"Lieblingsministerin" Fekter schaute auch vorbei

Auch am Abend - nach der Fragestunde - gab sich Pröll nicht wortkarg und war nach der Diskussion für einen kurzen Tratsch an der Bar zu haben. Seine "Lieblingsministerin" Maria Fekter (ÖVP) stieß am späteren Abend auch noch ins U4 dazu. JVP- Chef Kurz sah das Ziel der Veranstaltung - junge Leute in einem "adäquaten Setting" für Politik zu interessieren - "jedenfalls erreicht".

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