Positive Entwicklung

Pfingsten: Weniger Tote auf Österreichs Straßen als je zuvor

Österreich
21.05.2013 12:38
Das diesjährige Pfingstwochenende ist mit drei Verkehrstoten das unblutigste der seit 1967 geführten Statistik des Innenministeriums gewesen. Damit wurde erstmals seit 2008 die Opferzahl - damals starben fünf Menschen im Straßenverkehr - unterschritten. Die meisten Toten auf Österreichs Straßen gab es zu Pfingsten im Jahr 1979. Damals starben 45 Menschen.

In diesem Jahr ereigneten sich drei tödliche Verkehrsunfälle am Pfingstwochenende: In Niederösterreich geriet ein 17-jähriger Mopedfahrer in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen ein Auto. Er war vermutlich zu schnell unterwegs.

Ebenfalls aufgrund überhöhter Geschwindigkeit dürfte am Samstag ein 30-jähriger Motorradfahrer in Oberösterreich zu Sturz gekommen sein. Er rutschte in einer Kurve gegen einen entgegenkommenden Pkw. Zudem starb ein 77-Jähriger in Oberösterreich bei einem Autounfall auf der A1 (siehe Infobox).

Rückgang bei Temposündern verzeichnet
Insgesamt passierten am diesjährigen Pfingstwochenende 398 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, das sind um 18,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Dabei wurden 464 Menschen verletzt, was einem Minus von 18,9 Prozent entspricht.

Nicht weniger als 46.591 Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden von der Polizei registriert. 483 Lenker wurden wegen Alkoholisierung angezeigt, in 237 Fällen wurde der Führerschein vorläufig abgenommen.

Dennoch bedeutet auch das gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang bei den Temposündern von 8,2 Prozent, bei den Alkolenkern von 17,6 und bei den vorläufigen Führerscheinabnahmen von 22,5 Prozent.

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