Der Ministerrat hatte im Februar vereinbart, dass den ÖBB für die nächsten zehn Jahre Mittel für die Verrichtung gemeinwirtschaftlicher Leistungen in der Gesamthöhe von über 6,3 Milliarden Euro zustehen. "Der Ministerrat hat den maximalen gesetzlichen Spielraum ausgenutzt, um den ÖBB trotz liberalisierten Markts über die nächsten zehn Jahre hinaus einen enormen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen", beschwerte sich damals "Westbahn"- Geschäftsführer Stefan Wehinger.
Gegen den 91 Seiten starken Bescheid kann Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof oder beim Verwaltungsgerichtshof erhoben werden. Hinter "Westbahn" steht Strabag- Chef Hans Peter Haselsteiner. Er will ab dem Jahreswechsel 2011/12 die Strecke zwischen Wien und Salzburg bedienen.