Die bayerischen Beamten hatten zwei deutsche Schausteller kontrolliert, die 400 Kilogramm Kupferabfälle bei sich hatten. Die beiden erzählten den Polizisten, das Metall von den ÖBB in Villach um 280 Euro erworben zu haben - was die Beamten stutzig machte. Denn eine Tonne wird derzeit um etwa 6.000 Euro gehandelt.
Die Polizisten ließen sich die Telefonnummer des Verkäufers geben, der sich dann tatsächlich als ein Mitarbeiter der ÖBB entpuppte. Der Mann bestätigte auch den Verkauf der Kupferkabel an die Schausteller.
Die Polizisten informierten daraufhin die Konzernsicherheit der ÖBB. Dabei stellte sich nach und nach heraus, dass gleich mehrere Mitarbeiter der Bahn Kupfer gestohlen und dann weiterverkauft hatten. Laut Polizeibericht dürften vier ÖBB-Bedienstete an der illegalen Aktion beteiligt gewesen sein.
"Ich kann noch keine Auskünfte geben, da es sich um ein offenes Verfahren handelt", so der Sprecher der ÖBB, Christoph Posch.
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