Das neue Kinderbetreuungsgeld soll 80 Prozent des letzten Nettogehalts des Beziehers betragen, zumindest aber 1.000 und maximal 2.000 Euro. Es soll ein Jahr lang ausbezahlt werden, wenn nur ein Elternteil in Karenz geht, und 14 Monate lang, wenn sich die Eltern die Karenz teilen. Den Mindestbetrag von 1.000 Euro sollen auch jene Mütter oder Väter bekommen, die vorher nichts verdient haben.
Daneben wird es wie bisher drei Varianten des Kindergeldes geben, bei denen Eltern monatlich einen Fixbetrag bekommen, der zwischen 436 Euro auf 36 Monate und 800 Euro auf 18 Monate liegt. Kritiker bemängeln, dass die Wahl zwischen vier Modellen doch recht kompliziert sei.
Offen ist in den Verhandlungen noch, ob Alleinerziehende ein höheres Kindergeld beziehen sollten - und wenn ja um wie viel. Mit dem neuen Kindergeld will die Regierung mehr Väter, die ja in der Regel die Besserverdienenden sind, dazu animieren, in Karenz zu gehen. Ob das funktionieren wird, wird sich aber erst weisen...
von Susanne Brosch, Kronen Zeitung
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