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Neue Radarfallen blitzen, was das Zeug hält
Neue Radarfallen blitzen, was das Zeug hält (Bild: Jürgen Radspieler)
Schnellfahrer auf Österreichs Straßen müssen sich in Zukunft warm anziehen: Durch die Modernisierung der Radarfallen gibt es bereits jetzt einen Rekord an Anzeigen. Im Burgenland hat sich mit 40.000 Anzeigen die Anzahl verdoppelt, in Kärnten sogar auf 100.000 vervierfacht. Dabei ist das Radarsystem noch nicht vollständig umgestellt. Die flächendeckende Umstellung wird bis spätestens 2009 abgeschlossen sein.

Der Blitz der neuen Radarfallen ist rot, nicht mehr wie bisher weiß. Dadurch sollen die Autofahrer nicht mehr so stark geblendet werden, wenn sie beim Rasen erwischt werden. Die Auflösung der Bilder ist selbst bei schlechtem Wetter deutlich besser, wodurch Kennzeichen leichter erkannt werden können. Zudem wird es keine leeren Radarboxen an den Straßen geben, jede einzelne Box wird ständig im Einsatz sein.

Die Umstellung wurde bisher erst im Burgenland und in Vorarlberg vollständig abgeschlossen, bis zum Ende des Jahres wird Salzburg folgen. Dennoch gibt es bereits einen neuen Rekord an Anzeigen: Im ersten Halbjahr 2007 sind um 75 Prozent mehr Autofahrer geblitzt worden als 2006.