Abschreckende Kampagnen zeigen nicht den gewünschten Effekt, daher setze man auf Bewusstseinsbildung und wolle sich dem Thema positiv nähern. "Wir wollen vermitteln, dass Rauchen nicht nur ungesund, sondern auch unvernünftig, uncool und unangebracht ist", sagte Stöger. Das erklärte Ziel des Gesundheitsministers sei es, die Zahl der rauchenden Jugendlichen zu reduzieren und die "Gelegenheiten des Rauchens einzuschränken".
Die Inserate werden ab sofort in Tages- und Wochenzeitungen, Jugendmedien und online geschaltet. Schulen können die Plakate auf freiwilliger Basis anfordern.
Rauchverbot in Lokalen: Ende der Übergangsfrist
Mit dem Ende der Übergangsfrist für Gaststätten am 1. Juli soll das Rauchen nur noch in begrenzten Räumlichkeiten möglich sein. "Kein Wirt soll Nutzen daraus ziehen, dass er Gesetze nicht einhält", verwies Stöger auf drohende Strafen. Verstärkte Kontrollen in den Lokalen sollen nicht stattfinden. "Ich gehe davon aus, dass die Bevölkerung ab 1. Juli sensibler sein wird", meinte der Ressortchef.
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