Ob der Kleine durch die Rauchgasvergiftung langfristig Schäden davontragen könnte, lasse sich noch nicht sagen, erklärte die Sprecherin. Man behalte den Kleinen zur Beobachtung noch im Spital.
Wann er nach Hause dürfe, könne noch nicht gesagt werden, seine Mutter sei jedenfalls bei ihm. Der sechsjährige Bruder, der bei dem Brand eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten hatte, durfte das Spital bereits verlassen.
Die beiden Buben waren nach Erhebungen der Polizei allein zu Hause, weil die Mutter einkaufen gewesen war. Bei dem Brand, der laut einem Polizisten "fahrlässig oder unabsichtlich" im Kinderzimmer herbeigeführt wurde, war der Sechsjährige auf den Balkon der im dritten Stock gelegenen Wohnung geflüchtet. Von dort war er mit einer Drehleiter von der Feuerwehr gerettet worden.
Sein kleinerer Bruder dagegen wollte sich im Zimmer unter Decken verstecken und hatte Rauchgase eingeatmet. Nach der Bergung durch Feuerwehrleute war er in künstlichen Tiefschlaf versetzt worden, am Mittwoch hatten die Ärzte die Aufwachphase eingeleitet.