"Wenn es um die Bürger geht, hat die Regierung auch keine Berührungsängste", meint der FPÖ- Chef. Er sehe nicht ein, weshalb Zeitungen, die zu gewinnbringenden Medien- Konzernen gehören, mit Millionen subventioniert werden.
Strache spricht sich für eine "intelligente Medienförderung" zur Erhaltung der Vielfalt und für Starthilfen aus. "Aber so gesehen bekommt der 'Standard' seit dem Jahr 1988 Starthilfe. Und es ist bemerkenswert, dass der 'Standard' auch im Jahr 2011 rund 1,1 Millionen Euro besondere Förderung und 181.000 Euro Vertriebsförderung erhält und einen ähnlich hohen Gewinn aufweist."
Im Bundeskanzleramt wird über die Presseförderung nachgedacht. Bis zum 6. März will man einen neuen Vorschlag präsentieren.