Rauchgasvergiftung

Mann stirbt bei Wohnhausbrand in der Steiermark

Steiermark
06.02.2012 13:49
Ein Todesopfer hat ein Brand in einem Einfamilienhaus im steirischen Leoben in der Nacht auf Montag gefordert. Ein Anrainer hatte die Flammen bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Bei den Löscharbeiten fanden die Florianis schließlich die Leiche eines Mannes. Er dürfte an den Rauchgasen erstickt sein.

Der Alarm ging gegen 0.30 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr Leoben ein, hieß es seitens der Einsatzkräfte. Beim Eintreffen am Einsatzort im Ortsteil Donawitz stand das Wohnhaus bereits in Vollbrand. Kommandant Gerhard Wurzer berichtete, dass zunächst nur von außen und - bei minus 16 Grad - unter erschwerten Bedingungen gelöscht werden konnte. Es sei zu gefährlich gewesen, sofort ins Haus zu gehen.

Erst als das Feuer unter Kontrolle war, drangen Helfer gegen 1.30 Uhr in die Räumlichkeiten vor und entdeckten in einem Zimmer die Leiche des Mannes. Bei dem Toten dürfte es sich laut Polizei um einen eingemieteten Rumänen handeln. 

Gegen 4.45 Uhr wurde "Brand aus" gegeben, das Einfamilienhaus wurde völlig zerstört - der Schaden beträgt vermutlich mehr als 150.000 Euro. Noch in den Vormittagsstunden nahm das Landeskriminalamt Steiermark die Ermittlungen auf, "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" entstand der Brand durch einen schadhaften Kamin im Bereich einer Holzdeckenkonstruktion.

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