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25.07.2016 - 15:59
Foto: Peter Tomschi

Lokalaugenschein bei den Ex- Kirchenbesetzern

01.05.2014, 18:55
Die kalte Votivkirche war gestern: Die ehemaligen Gotteshausbesetzer haben es sich in der idyllischen Wiener Vorstadt gemütlich gemacht, wo sie jetzt eine schmucke Doppelhaushälfte samt prächtigem Garten bewohnen. Ein "Krone"-Lokalaugenschein.

Mit den neuen Nachbarn mussten sich die Bewohner eines Siedlungsvereins in Wien- Donaustadt erst anfreunden. Seit einigen Wochen leben sie mit neun ehemaligen Votivkirchenbesetzern und vorübergehenden Bewohnern des Servitenklosters (Berichte siehe Infobox) Tür an Tür.

Foto: Peter Tomschi

Probleme gab es bislang keine. Die "Krone" schaute auf einen Sprung vorbei. 250 Quadratmeter Wohnfläche und 1.000 Quadratmeter Garten stehen der Gruppe zur Verfügung. Freundlich öffnet ein 24- jähriger Asylwerber die Tür. Seit mehr als zwei Jahren wartet er auf eine Entscheidung.

"Verfahren müssen rascher abgewickelt werden"

"Die Verfahren müssen fair, aber rascher abgewickelt werden", so Caritas- Generalsekretär Klaus Schwertner. Die Zeit vertreiben sich die jungen Pakistanis und Afghanen indes mit Cricket - der Garten bietet ja ausreichend Platz - und Deutschkursen.

Die schmucke Unterkunft wird von Künstlern und Studenten gesponsert, die Betreuung übernimmt die Caritas. Das sorgt auch für harsche Kritik: "Wir haben jahrelang auf unser Haus gespart - und die wohnen hier gratis", so ein Nachbar. Auch FPÖ- Chef Heinz Christian Strache ist empört: "Hunderttausende andere Menschen müssen sich solche Wohnbedingungen erst jahrelang vom Mund wegsparen."

01.05.2014, 18:55
Oliver Papacek, Kronen Zeitung/red
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