Der Wanderer war am Donnerstag kurz vor 20 Uhr, nur wenige Meter von der Hütte entfernt, vor den Augen seiner Begleiter zusammengebrochen. Er gab kein Lebenszeichen mehr von sich. Die Männer reagierten sofort und holten Hilfe.
Hüttenwirt Thomas Eder lief sofort zu dem leblosen Mann. Er ist ausgebildeter Sanitäter und Bergretter, der im Winter mit Grinch auch nach Verschütteten sucht. Eder erkannte sofort den Ernst der Lage und forderte einen Notarzthubschrauber an. Mit einem Defibrillator, der sich auf der Hütte befindet, versetzte er dem 66- jährigen Wanderer Stromstöße. Der dritte war schließlich erfolgreich und holte das Opfer ins Leben zurück.
Christophorus 1 - mit Armin Paulweber, Dr. Luca Veneri und Gabriel Wehinger an Bord - landete nur kurze Zeit später bei der Hütte, die Helfer setzten die Wiederbelebung des Patienten fort. Mit stabilem Kreislauf wurde der Deutsche kurz vor 21 Uhr den Ärzten der Klinik Innsbruck übergeben. Alle Retter sind wie immer bescheiden - und Hüttenwirt Eder meinte zum nicht alltäglichen Erfolg: "Ich habe nur meine Pflicht getan."