Laut ersten Erhebungen waren vom Hochwasser in Oberösterreich 274 Bauernhöfe, in Niederösterreich zehn bis 20, in Salzburg schätzungsweise 15 bis 20 und in Tirol fünf "in erheblichem Ausmaß" betroffen. Einen Totalausfall hat es bei der zur Pinzgauer Milch gehörenden Sennerei Kössen im Bezirk Kitzbühel gegeben. Der Schaden dort gehe laut Kammer in Millionenhöhe und sei existenzbedrohend.
Fünf Bundesländer massiv betroffen
Die Bundesländer Tirol, Salzburg, Steiermark sowie Ober- und Niederösterreich sind von den Überflutungen zum Teil massiv betroffen, während die anderen vier Bundesländer nur geringe Schäden aufweisen.
In Oberösterreich und Niederösterreich wurden laut ersten Schätzungen rund 14.000 Hektar Ackerland beschädigt. In diesen beiden Bundesländern wurde außerdem eine Fläche von 1.000 Hektar überschwemmt, auf denen Gemüse, Obst und Wein angebaut wird. Zwei Drittel der geschädigten 1.000 Hektar liegen in Oberösterreich und hier vor allem im Eferdinger Becken.
Zu wenig Futter für Tiere verfügbar
Im Grünland war eine Fläche von 7.000 Hektar betroffen, davon 2.400 Hektar in Oberösterreich, 2.000 Hektar in der Steiermark und jeweils mehr als 1.000 Hektar in Niederösterreich und in Salzburg.
Laut Landwirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski wird es daher heuer bei unzähligen Betrieben zu wenig Grundfutter beziehungsweise Futter mit ungenügender Qualität für die Tierverfütterung geben. Auf eigener Futterbasis wirtschaftende Höfe müssten nun für den heurigen Winter Futter zukaufen.
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