Brechdurchfall

Fünfzig Soldaten von Noroviren lahmgelegt

Österreich
30.07.2010 20:39
Fünfzig Kärntner Soldaten können im Moment nur sehr erschwert ihrem Dienst am Vaterland nachgehen: Die Bundesheerler der Khevenhüller- und Windischkaserne in Klagenfurt werden von Brechdurchfall heimgesucht. Ausgelöst wurde die Krankeit von Noroviren, das teilte der leitende Sanitätsoffizier des Militärkommandos Kärnten, Oberst Arzt Heinz Rabitsch, mit.

Die am Klinikum Klagenfurt untersuchten Stuhlproben hätten zu dem Ergebnis geführt. Die stationär aufgenommenen Soldaten aus den Kasernen bleiben noch 48 Stunden in den Sanitätseinrichtungen. Der überwiegende Teil der Soldaten sei aber wieder beschwerdefrei, hieß es am Freitag.

Noroviren sind die häufigste Ursache von Brechdurchfall in Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Seniorenheimen. Die Erreger sind sehr ansteckend und werden durch Schmierinfektion leicht von Person zu Person übertragen. Selten wird das Virus auch über nicht erhitzte Speisen weitergegeben. Üblicherweise setzen die Beschwerden bis zu 48 Stunden nach der Ansteckung ein und klingen nach ein bis zwei Tagen wieder ab.

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