Ein Autofahrer hatte am Sonntagnachmittag den Todessturz der 39- Jährigen beobachtet. Für den Zeugen sah es so aus, als wäre sie von der Brücke gestoßen oder geworfen worden. Deshalb wurde ein Verbrechen vorerst nicht ausgeschlossen.
Nun stellte sich heraus, dass die Frau aus der Umgebung von Graz Patientin in der Sigmund- Freud- Klinik war - sie soll alkoholkrank gewesen sein. Angeblich hatte sie auch gegenüber einer Freundin bereits Selbstmordabsichten geäußert. "Unsere Ermittlungen sind abgeschlossen", so Oberst Alois Eberhart vom Landeskriminalamt.
Der Vorfall hatte am Sonntag in Graz für einiges an Aufsehen und Spekulationen gesorgt: Die Stelle am Verteilerkreis, an der die Frau von der Brücke gefallen war, wurde sofort von der Polizei für die Spurensicherung abgesperrt. Ausweis und Handy und Handy der 39- Jährigen fand man auf der gegenüberliegenden Straßenseite.
von Peter Riedler ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
Bilder: Arnold Klement