Die Tirolerin war kurz vor 21 Uhr an dem Haus in Hainzenberg vorbeigekommen. Dabei bemerkte sie, dass auf der Südseite des Gebäudes Flammen aus dem Dachstuhl schlugen. Die 27-Jährige alarmierte die Feuerwehr und versuchte zunächst vergeblich, den Hausbewohner aufzuwecken. Erst als die couragierte junge Frau eine Fensterscheibe einschlug, wachte der 60-Jährige auf und konnte sich ins Freie flüchten.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Dachboden bereits in Vollbrand. Die Helfer konnten das Feuer jedoch innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle bringen. Der 60-Jährige erlitt leichte Verletzungen an der Hand. Im Einsatz standen die Feuerwehren Hainzenberg, Zell am Ziller, Aschau und Ramsau mit insgesamt rund 80 Mann und zehn Fahrzeugen.
Holzwand eines Ferienhauses fing Feuer
Nur Stunden später musste die Feuerwehr ein weiteres Mal zu einem Brandeinsatz im Zillertal ausrücken (Bilder). Zehn deutsche Urlauber im Alter von 18 und 19 Jahren hatten in einem Ferienhaus Quartier bezogen, als am Samstag in den frühen Morgenstunden ein Feuer ausbrach - eine Holzwand im Bereich des Küchenherdes hatte zu brennen begonnen. Einer der Gäste wurde gegen 6 Uhr früh von dem stechenden Brandgeruch wach und weckte die übrigen Bewohner. Ihre Versuche, das Feuer selbst zu löschen, schlugen jedoch fehl. Die Urlauber alarmierten daraufhin die Feuerwehr und brachten sich in Sicherheit.
Die Anfahrt zum Haus gestaltete sich für die Florianis jedoch schwierig, da die Zufahrt zu dem brennenden Gebäude völlig zugeschneit war. Erst nachdem ein Schneepflug den Weg geräumt hatte, gelangten die Feuerwehrmänner zu dem Haus und konnten die Flammen löschen. Einer der jungen Deutschen erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung, die übrigen Urlauber blieben unverletzt.
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