"Von der 500 Kilo schweren, amerikanischen Fliegerbombe war der hintere Teil nach dem Aufprall explodiert, im vorderen befanden sich der Zünder und etwa 30 bis 40 Kilo Sprengstoff", berichtet der Entminungsexperte Heinz Holzmann.
Erst eine Woche zuvor hatte der Profi bei der Kreuzung Alte Poststraße/Friedhofgasse eine 250-Kilogramm-Bombe entschärft. Diesmal wurde das Weltkriegsrelikt nahe dem ehemaligen Bahnsteig 4, der neu errichtet wird, von einem Baggerfahrer in einem Meter Tiefe freigelegt (Bild 2).
"Der intakte Zünder war deformiert"
Das Gebiet rund um den Fundort wurde weiträumig gesperrt, alle Züge standen still, Hunderte Menschen, die heimfahren wollten, mussten geduldig vor dem Bahnhofsgebäude warten. Heinz Holzmann: "Der intakte Zünder war deformiert und hat uns etwas geärgert, aber nach einer halben Stunde konnten wir die Bombe endlich entschärfen."
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