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FPÖ-Chef Strache will gegen Häupl antreten

26.02.2008, 13:59
FPÖ-Chef Strache will gegen Häupl antreten
FPÖ- Chef Heinz- Christian Strache hat sich am Dienstag für die 2010 in Wien anstehende Gemeinderatswahl in Position gebracht. "Ich kann mir durchaus vorstellen, bei der nächsten Wahl als Bürgermeisterkandidat zur Verfügung zu stehen", sagte er in einer Pressekonferenz im Rathaus. Vorerst gründen die Freiheitlichen eine "Beobachtungsstelle gegen Inländerfeindlichkeit", die am Mittwoch in Betrieb geht.

Sein klares Ziel sei es, die rote absolute Mehrheit in der Bundeshauptstadt zu brechen und für einen "Nicht- SPÖ- Bürgermeister" zu sorgen. Die Zustimmung der Landespartei vorausgesetzt, werde er daher bei der Wien- Wahl kandidieren, so Strache. Mit Unterstützung eines politischen Mitbewerbers will er Michael Häupl (SPÖ) entmachten und es selbst auf den Bürgermeistersessel schaffen. In diesem Fall würde er dann auch nicht mehr auf Bundesebene antreten.

Vorerst sorgt sich der FPÖ- Chef allerdings vor allem um die Kriminalität in Wien, und die ist seiner Ansicht nach zum Großteil auf Zuwanderer zurückzuführen. "Es gibt Jugendbanden, wo auch schon mein Stiefsohn überfallen worden ist und mit dem Messer bedroht wurde", klagte Strache. Dieses Problem werde totgeschwiegen, obwohl es immer größer werde: "Man muss Angst haben in gewissen Gegenden, überfallen oder ausgeraubt zu werden."

FPÖ will "Dogma der Political Correctness brechen"

Der "absoluten Gewaltbereitschaft" zugewanderter Jugendlicher begegnet die FPÖ unter anderem mit einer "Beobachtungsstelle gegen Inländerfeindlichkeit". Wie der Wiener FP- Klubobmann Eduard Schock erläuterte, will man dadurch "mit dem Dogma der Political Correctness brechen, dass Rassismus nur Ausländerfeindlichkeit ist". Es gebe eine Vielzahl an Missständen, vom Anpöbeln und Beschimpfen von Inländern bis zu kriminellen Delikten.

Im Wiener Landtagsklub angesiedelt, ist die die Stelle werktags von 10.00 bis 16.00 Uhr unter der Gratis- Telefonnummer 0800/220888 erreichbar. Die Meldungen sollen für Anfragen im Landtag und im Parlament genutzt werden.

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