Wer den Hund angefasst habe oder von ihm geleckt
worden sei, sollte sofort einen Arzt aufsuchen: "Tollwut ist nun
einmal tödlich - wenn man die Symptome hat, ist es schon
zu spät", sagte Gminder.
Das illegal nach Frankreich gebrachte Tier sei inzwischen
an der Tollwut gestorben. Die Brüsseler Behörde beschrieb
das Hündchen als etwa 50 Zentimeter hoch, von aprikosenbrauner
Farbe mit schwarzer Schnauze, langem Schwanz und Schlappohren.
Die Hündin war in der Zeit vom 2. bis 21. August unter anderem
in Bordeaux und Hostens, beim "Mimos Festival" in Périgueux,
beim Straßentheaterfestival in Miramont de Guyenne und beim
Musikfestival "Fest'Art" in Libourne. Weil zu diesen Veranstaltungen
auch viele Touristen kamen, sei der Fall nicht regional einzugrenzen.
EU- weiten Tollwutalarm gebe es zwei bis dreimal jährlich,
sagte Gminder.