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Elektronische Schranken

Elektronische Schranken
In der Sicherheitspyramide kommt zuerst der Mensch. Mechanische Sicherungen, die sinnvoll aufeinander abgestimmt sind, stehen an zweiter Stelle. Sie sind die wesentliche Voraussetzung für einen wirksamen Einbruchsschutz. Meldeanlagen bieten aber noch zusätzlich Sicherheit. "Sie stoppen keinen Einbrecher, zeigen ihn jedoch an. Das Risiko, entdeckt zu werden, wird wesentlich erhöht. Und das schmeckt keinem Kriminellen", sagt Chefinspektor Franz Farmer von der Kriminalabteilung der Landesgendamerie Steiermark.
Auch quer durch Graz schlagen immer mehr Profi- Gauner in Wohnungen und Häusern zu. "Viele Bürger kommen aber leider erst zu uns, wenn schon was passiert ist", rät der erfahrene Beamte, den kriminalpolizeilichen Beratungsdienst (0800/ 21 63 46) rechtzeitig in Anspruch zu nehmen. Vor allem, wenn es um Alarmanlagen geht.
 
Farmer: "Wer hier den billigen Produkten den Vorzug gibt, sollte lieber gleich verzichten." Unterschieden wird zwischen der Außenhautüberwachung, bei der Fenster und Türen mit Kontakten versehen sind, und der Überwachung von Räumen mit Bewegungsmeldern.
 
Die Außenhautüberwachung hat zwei wesentliche Vorteile. Die Alarmierung erfolgt, bevor der Einbrecher eingedrungen ist. Die Anlage kann auch bei Anwesenheit eingeschaltet werden. Ideal ist eine Kombination. Die Kosten beginnen bei etwa 800 Euro, dazu kommen Kosten für Instandhaltung (ab 100 Euro) und für den Betrieb. Etwa wenn der Alarm bei einer Sicherheitszentrale einlangt (ab 250 Euro). Was man auf alle Fälle bedenken sollte, steht in der Linkbox.
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