Nach der Tat am 7. September konnte Stummer zwar flüchten. Ausgeforscht werden konnte er dann aber durch die Videoüberwachung bei dem Kindergarten in Wien. Polizisten erkannten ihn auch an einem fehlenden Fingerglied an der linken Hand wieder.
"A schöne Frau" soll schuld an dem Einbruch sein, beteuert der Angeklagte: "Ich hab' mir ein amouröses Abenteuer erhofft. Aber es is eh nix draus geworden." Sie, deren Namen er nicht nennt, soll ihm die Türe zum Hort geöffnet haben.
Richterin Marion Zöllner: "In Ihrer Wohnung wurde auch Einbruchswerkzeug gefunden. Wie das?" Stummer beteuert: "Des ist net zum Einbrechen, des is a Aufsperrwerkzeug, wenn mich Leute um Hilfe bitten." Mit einem früheren Wiener Spitzenkriminalisten hat der Profigauner auch Vorträge gehalten. Die muss er aber in den nächsten 18 Monaten wohl absagen.