Sensoren verwirrt

EU-Sparlampen als Falle für Alarmanlagen

Österreich
31.03.2009 17:41
Dank EU-Öffnung der Ostgrenzen hat sich Österreich eine überbordende Kriminalität eingehandelt. Alarmanlagen sind daher mittlerweile ein Renner geworden. Doch durch die neuen EU-Sparlampen werden viele Modelle jetzt ausgetrickst, weil deren Lichtwellen die Sensoren stören.

Selten noch hat etwas funktioniert, was abgehobene EU-Bürokraten von oben herab verordneten. Nicht viel anders verhält es sich mit den neuen Energiesparlampen, deren Einführung durch fleißiges Lobbying der Elektrokonzerne in Brüssel amtlich bestimmt wurde.

Experte: "Alarmanlage spielte verrückt"
Doch auch wo wenig Licht ist, kann es viel Schatten geben. So schraubte etwa Werner D. aus Wien die alten Glühbirnen neben seiner Alarmanlage aus und ersetzte sie durch die neuen Produkte. "Worauf meine Sicherheitsanlage verrückt spielte und sich von selbst einschaltete", schildert der Sicherheitsprofi im "Krone"-Interview. Offenbar strahlte die EU-Leuchte beim Hochfahren Lichtwellen aus, die den Infrarotsensor schachmatt setzte.

Problem für billige Alarmanlagen 
Nunmehr sind die guten alten Glühbirnen wieder in Betrieb, sie müssen aber laut EU vom Markt verschwinden. "Generell kann man sagen, dass sich die Sparlampen vor allem für günstige Alarmanlagen als Falle erweisen", erklärt Ing. Herbert Berger aus Waidhofen (NÖ). Für den Landesinnungsmeister ist die ganze EU-Verordnung daher ein einziger Unfug und völlig unausgegoren…

von Florian Hitz, Kronen Zeitung

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