Neben der Stärkung des Sicherheitsgefühls wolle man dadurch außerdem Schritte setzen, um besser mit der Bevölkerung zusammenzuarbeiten. Denn obwohl nur 1,9 Prozent der Straftaten in Österreich im Burgenland passieren, fühlen sich die Bewohner des östlichsten Bundeslandes laut einer Studie nach den Wienern am unsichersten, so der Landespolizeidirektor des Burgenlandes, Hans-Peter Doskozil.
Doppelstreifen drei Monate lang auf Probe-Patrouille
Das Projekt sieht nun vor, dass in jedem burgenländischen Bezirk für die Dauer von drei Monaten jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 19 Uhr eine zusätzliche Streife - bestehend aus je zwei Polizisten - eingerichtet wird. Die Doppelstreife patrouilliert dann zu Fuß in den Gemeinden und soll mit der Bevölkerung und den Verantwortungsträgern in Dialog treten. Die neuen "Dorfpolizisten" sollen zudem am Gemeindeamt zu gewissen Zeiten, also in Sprechstunden, der Bevölkerung zur Verfügung stehen.
"Die Kosten dafür betragen genau null"
"Die Planung der Einsätze erfolgt in Abstimmung mit den Inspektionskommandanten und insbesondere mit den Bürgermeistern", da diese besonders genau über die lokalen Umstände und Problemherde Bescheid wüssten, erklärte Takács. Das Personal dafür stamme aus bestehenden Ressourcen. "Es sind also keine Mehrdienstleistungen, die Kosten dafür betragen genau null", so Takács. Bei Großeinsätzen würden aber selbstverständlich alle Kräfte zusammengezogen.
Nach drei Monaten sollen dann die Erfahrungsberichte seitens der Streifen und der Bevölkerung gesammelt und evaluiert werden. Bei der Exekutive rechne man laut Takács jedenfalls mit einem Erfolg der Maßnahme.
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