Einer der Männer, der auf dem Dach mit Umbauarbeiten beschäftigt war, wollte zu Mittag mit Flämmarbeiten beginnen. Dazu habe er das Gasventil an der Stahlflasche aufgedreht, so Peterka. Danach habe er plötzlich "einen Tuscher" gehört, sich umgedreht und gesehen, dass einige Meter entfernt eine Flamme aus dem Schlauch hochschlug, die blitzschnell das zum Teil bereits verlegte Dämmmaterial entzündete.
Arbeiter versuchte Brand selbst zu löschen
Der Arbeiter versuchte noch mit einem bereitstehenden Feuerlöscher den Brand zu bekämpfen. "Durch die enorme Hitzeentwicklung kam der Arbeiter gar nicht mehr näher heran", so der Ermittler. Der Mann und seine Kollegen erkannten die Aussichtslosigkeit und brachten sich daraufhin so schnell wie möglich in Sicherheit.
Etwa 20 Sekunden später sei dann die Flasche explodiert. Das Verhalten der Männer sei richtig gewesen, so Peterka. Sie hätten keine Chance mehr gehabt, den sich rasch ausbreitenden Brand zu löschen.
Die Schadenshöhe könne noch nicht beziffert werden. Architekt und Bauleiter müssen sich das Objekt noch näher ansehen. Sowohl im Möbelhaus als im daneben angebauten Bekleidungsgeschäft verlief der Kundenbetrieb am Donnerstag ohne Einschränkungen.
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