Der in einem Nebengebäude wohnende Besitzer hatte das Feuer gegen 6 Uhr bemerkt. Die Landeswarnzentrale löste Alarmstufe 3 aus. Als die ersten Löschmannschaften beim in unmittelbarer Nähe des Feuerwehrhauses liegenden Anwesen eintrafen, stand das in der zehn mal 15 Meter großen Halle gelagerte Stroh bereits in Vollbrand.
Die Flammen griffen auf das mit Welleternit gedeckte Dach über. Um den Löscheinsatz zu beschleunigen, musste das Dach geöffnet und das Stroh von mehreren Atemschutztrupps unter großer körperlicher Anstrengung ausgeräumt werden.
Währenddessen entdeckten Feuerwehrleute beim Innenangriff ein totes Pferd. Die übrigen Tiere waren nach Angaben des Bezirkskommandos vom Besitzer rechtzeitig ins Freie gebracht worden. Ursache des Brandes dürfte eine Starkstromleitung gewesen sein, die an einem nicht geerdeten Stahldeckenträger einen Kurzschluss verursacht habe. Dieser war jedoch zu gering, um den Leitungsschutzschalter auszulösen. Aufgrund der besonderen Lage der Schmelzspuren sei zu vermuten, dass die Beschädigung des Kabels durch Tierfraß entstanden war.