Seit vergangenem Freitag fehlt von dem 48- jährigen Familienvater bekanntlich jede Spur. Und neue Details zu dem Entführungsdrama lassen die Hoffnungen auf ein gutes Ende der Causa langsam schwinden: Denn im Kofferraum eines Mietwagens, der von zwei Russen mit Pass (!) geliehen worden war, entdeckten die Ermittler Blutspuren. Das Opfer dürfte die Garage in der Wiener City also gar nicht in seinem Mercedes verlassen haben, sondern in dem Mietwagen. Die beiden Auftragstäter dürften schon längst wieder in Russland sein. Doch wo ist das Entführungsopfer?
Die Suche nach Rebasso läuft jedenfalls auf Hochtouren weiter. Die Polizei geht jedem Hinweis nach, der auf den Aufenthaltsort des Anwalts weisen könnte (Telefonnummer: 01/31310- 33120, streng vertraulich). Das Bundeskriminalamt arbeitet auch eng mit den russischen Behörden zusammen. Die Bilder aus der Überwachungskamera (Bild 3) in der Garage könnten dafür entscheidend sein. Die geschockte Familie überlegt derzeit auch, eine Belohnung für sachdienliche Hinweise auszuloben.