Kurz vor 12 Uhr kam der maskierte Räuber in das Geldinstitut. Er bedrohte den Bankangestellten mit einer Gaspistole und verlangte Bargeld. Mit der Beute flüchtete er zu Fuß in Richtung Süden.
Die Fahndung konzentrierte sich dann auf ein vermeintliches Täterfahrzeug, das in der Nähe der Bank abgestellt war. Die Adresse des Zulassungsbesitzers wurde ausfindig gemacht. Mitarbeiter der Salzburger Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität hatten dort Erfolg. Sie nahmen den Verdächtigen vor seiner Wohnung fest. Am Donnerstagnachmittag wurde er von Beamten des Landeskriminalamts einvernommen.
Zeugen sagten aus, dass der Räuber vor und nach dem Coup Kontakt zu einer Frau mit einem kleinen Hund hatte. Die 42- Jährige wurde daraufhin rund eine Stunde nach dem Überfall gefasst. Sie erklärte zunächst, nichts damit zu tun zu haben und den Täter nicht zu kennen. Auf der Polizeidienststelle wurde jedoch ihre Identität überprüft, dabei ermittelte die Exekutive das Verwandtschaftsverhältnis zu dem Räuber.
Wie sich herausstellte, hatte sich der Mann nach dem Raub umgezogen und seiner Mutter Pistole und Beute gegeben. Die Polizei stellte sowohl die Kleidung, die bei der Tat getragen worden war, als auch das gesamte Geld sicher. Von der Waffe fehlte aber vorerst jede Spur.