Drei Freunde aus dem Flachgau waren kurz nach 3 Uhr früh auf dem Heimweg, als es in der Linzer Bundesstraße zu dem Unglück kam. Der Lenker des Audis kam mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab. Der Wagen hob ab, mähte einen Teil des Gartenzaunes eines angrenzenden Hauses nieder und krachte schließlich in die Hausmauer, hinter der sich das Wohnzimmer befindet.
"Es war, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Ich stand auf und ging nachsehen, was da los ist", schilderte Mieter Karl Sieberer (im Bild mit der Zierkappe des Audi) die Geschehnisse, die ihn aus dem Schlaf gerissen hatten. "Im Wohnzimmer sah es aus wie auf einem Schlachtfeld. Dort, wo die Heizung ist, klaffte ein ein Meter großes Loch. Dahinter sah man die Front des Audis", so Sieberer weiter. Auch seine Lebensgefährtin (weiteres Bild) war geschockt, die Bewohner blieben aber beide unverletzt.
Sieberer sah zuerst nach, wie es den Insassen ging. "Die sind aber alle drei von selbst aus dem Wrack geklettert", erzählte er. Die drei Freunde kamen mit dem Schrecken davon. Die Polizei vermutet, dass der Lenker zu schnell unterwegs war. Dafür sprechen Sieberers Beobachtungen: "Am Gehsteig gab es nicht einmal Bremsspuren, der Wagen muss abgehoben sein."
Sieberer hofft nun, dass die Versicherung des Lenkers den entstandenen Schaden rasch begleicht. Provisorisch repariert wurde das Loch bereits.