"Wir sind traurig über den Abschied, können aber gleichzeitig ein Dankesfest feiern", erinnerte Krätzl an all das, was der "stolze Bauer" Maurer "gesät" und Niederösterreich "geerntet" habe. Zeit seines Lebens sei der Verstorbene "zutiefst erdverbunden" und sehr gläubig gewesen und habe immer Kraft aus seiner Familie - er war 66 Jahre mit Ehefrau Hermine verheiratet, sechsfacher Vater sowie mehrfacher Groß- und Urgroßvater - geschöpft.
Man sei zusammengekommen, um sich zum Abschied vor einem "großen Sohn unseres Landes" zu verneigen, sagte Landeshauptmann Erwin Pröll in seiner Trauerrede. Andreas Maurer habe sein Leben dem Land gewidmet: "Sein Arbeitsplatz war das weite Land und sein Auftrag war Niederösterreich", so Pröll.
Zu den zahlreichen Trauergästen zählten unter anderem die gesamte niederösterreichische Landesregierung, Vizekanzler und ÖVP- Chef Josef Pröll, Alt- Landeshauptmann Siegfried Ludwig, der ehemalige Außenminister Alois Mock, Raiffeisen- Generalanwalt Christian Konrad sowie viele weitere Politiker und Wegbegleiter. Auch hohe kirchliche Vertreter - etwa der Klosterneuburger Propst Bernhard Backovsky, der Herzogenburger Propst Maximilian Fürnsinn und der evangelische Superintendent Paul Weiland - nahmen an den Feierlichkeiten teil.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde Maurer im Kreis der Trauergäste auf dem Friedhof seiner Heimatgemeinde beigesetzt. Als Grabbeigaben wurden dem Alt- Landeshauptmann, der begeisterter Musiker war, sein Mundstück sowie seine Violine mitgegeben.