Nitsch bald daheim?

Ärzte: “Erstaunlich schnelle” Genesung von Extremtaucher

Österreich
11.06.2012 18:04
Nach seinem spektakulären Weltrekordversuch vor der griechischen Insel Santorin und dem anschließenden Kampf um sein Leben erholt sich der Wiener Extremsportler Herbert Nitsch in einem Athener Spital in atemberaubendem Tempo von den Strapazen. Er war am vergangenen Mittwoch mit einem einzigen Atemzug auf eine unfassbare Tiefe von 244 Metern abgetaucht, beim Aufstieg kam es zu Problemen.

Mit einem Atemzug auf 800 Fuß – und zurück. Wie berichtet (siehe Infobox), stellte der Wiener zwar einen neuen Tiefenrekord auf (dieser wird vom Weltverband "Aida" aber wohl nicht anerkannt), musste nach einer dramatischen Rettungsaktion aber in einem Athener Militärspital mit dem Tod ringen.

Nun ist das Schlimmste überstanden, der schnelle Genesungsprozess verblüfft sogar die Ärzte. "Daher versuchen wir, ihn schon diese Woche auszufliegen", so Vater Gerhard. 

Und: "Dass er noch unter Wasser rund 20 Minuten beatmet wurde, dürfte sein Leben gerettet haben", erklärte Nitschs Betreuer Phil Simha im ORF-Magazin "Thema".

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