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18.06.2013 - 09:11

Achtjähriger Bub beim Rasenmähen in Messer geraten

12.08.2012, 13:04
Achtjähriger Bub beim Rasenmähen in Messer geraten (Bild: Jürgen Radspieler (Symbolbild))
Foto: Jürgen Radspieler (Symbolbild)
Schwere Schnittverletzungen hat am Sonntag ein achtjähriger Bub beim gemeinsamen Rasenmähen mit dem Großvater in der Obersteiermark erlitten. Der 61- Jährige hatte seinen Enkel auf dem Rasenmähertraktor sitzend am Schoß, als die Maschine wegen eines Fahrfehlers umkippte. Dabei geriet der Schüler unter die rotierenden Messer.

Herbert W. aus Kindberg (Bezirk Mürzzuschlag) wollte gegen 10 Uhr zusammen mit seinem Enkel am Schoß das Grundstück mit dem Rasenmähertraktor bearbeiten. Dabei durfte der kleine Stefan die Pedale des Gefährts bedienen. Als die beiden am Rand einer etwa eineinhalb Meter hohe Böschung standen, verwechselte der Kleine offenbar die Pedale für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt.

Der Traktor geriet auf die Böschung, kippte um und stürzte hinunter. Der Achtjährige geriet während des Sturzes mit den Unterarmen und dem Oberkörper an die Messer. Die Messer rotierten deshalb noch, weil der Großvater noch einige Sekunden lang mit dem Fahrersitz in Berührung war. Der Sitz ist an ein Sicherheitssystem gekoppelt, das die Mähvorrichtung stoppt, sobald niemand mehr am Steuer sitzt.

"Es ist alles zusammen nur schrecklich"

Der Bub erlitt tiefe Schnittwunden und mehrere Brüche. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der Schüler zunächst ins Spital nach Bruck an der Mur gebracht und schließlich Sonntagmittag nach Graz ins LKH überstellt.

Herbert W. – die Polizei zeigte ihn wegen fahrlässiger Körperverletzung an – macht sich nun die schwersten Vorwürfe: "Stefan ist ja nicht zum ersten Mal mit mir mitgefahren. Ich kann mir nicht erklären, wie das passiert ist. Es ist alles zusammen nur schrecklich."

AG/Kronen Zeitung/red
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