"Der Softwarefehler ist extrem selten, aber er war gravierend. Die meisten Anschlüsse waren nicht oder nur sporadisch erreichbar", schilderte A1- Sprecherin Livia Dandrea- Böhm der "Krone". Zwanzig Techniker arbeiteten umgehend mit Hochdruck an der Fehlerbehebung.
Aber erst viereinhalb Stunden später gab es Entwarnung. Probleme gab es zwischenzeitlich allerdings bei den Einsatzkräften, da Feuerwehr, Rettung und Polizei das A1- Netz zur internen Verständigung nutzen. Notrufe von Handys konnten nicht abgesetzt werden. In der Tiroler Leitstelle kamen Hilferufe erst spät oder über Umwege herein.
In solchen Fällen sollten die Anrufe eigentlich auf ein anderes Netz umgeleitet werden, doch nicht einmal das habe funktioniert, bedauerte der Handybetreiber. Den finanziellen Schaden konnte A1 am Sonntag noch nicht beziffern.